Trius, Ibbenbüren

Funktionalität und architektonische Zweiteilung im Einklang.

Für den Hersteller von Audio-Systemen TRIUS war vor allem entscheidend, dass die Gliederung der Funktionsbereiche sowohl hinsichtlich der Produktivität als auch in Bezug auf die Architektur optimal ineinander greifen.

Ein zweiter Blick, ein neuer Ansatz.

Das Zusammentreffen von TRIUS-Geschäftsführer Hubert Dierselhuis und HOFF war ursprünglich anders gedacht. So suchte TRIUS lediglich nach einer unverbindlichen Zweitmeinung seitens  HOFF, um die vorliegende Planung zu bewerten und damit eine Absicherung vor Baubeginn zu erreichen.

Nach Durchsicht der Pläne war schnell klar: Der Entwurf passte strukturell wie optisch nicht ganz zu den Vorstellungen des Bauherrn. Das komplett neue Gebäude-Konzept durch die HOFF Architekten, das aus dieser Erkenntnis heraus entstand, überzeugte den Unternehmer auf Anhieb. Es war aus seiner Sicht zweckmäßiger, günstiger und auch optisch ansprechender. Das war der Auftakt für ein Projekt, bei dem HOFF letztlich alle weiteren Planungen und den schlüsselfertigen Bau übernahm.

Projektdetails

Nutzung:
Verwaltung, Produktion und Logistik
Standort:
Gildestraße 2, 49477  Ibbenbüren
Bauherr:

TRIUS Vertrieb GmbH & Co. KG, Ibbenbüren
Objekt-Größe :
2.100 m² BGF
Auftrag:
Generalplanung, schlüsselfertige Erstellung

Manche Dinge brauchen ihre Zeit bis zur wirklichen Entfaltung.

Bernd Niehoff, Architekt

Ästhetik

Regionaltypische rote Klinker, in die waagerechte und senkrechte dunkel akzentuierte Fensterbänder eingelassen sind, prägen den Bürotrakt. Ein optisches Highlight bildet der Besprechungs- und Ausstellungsbereich, der als frei auskragender Kubus mit einer waagerecht gegliederten Metallkassetten-Verkleidung und geschosshoher Verglasung konzipiert wurde. Im Ergebnis sind so zwei optisch getrennte Gebäudebereiche entstanden, die drei wesentlichen Kriterien verbinden: Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik.

Das neue Gebäude ist in zwei Funktionsbereiche gegliedert – eine Aufteilung, die sich auch in der Architektur widerspiegelt: Während der Logistik- und Lagerbereich eher zweckmäßig als Stahlhalle mit einer Metall-Sandwichpaneele konstruiert wurde, liegt der optische Schwerpunkt auf dem Verwaltungsbereich als „Visitenkarte“ des Unternehmens.

VON ANFANG AN …

…stand im Fokus, die Optimierung der Arbeitsabläufe und mögliche Erweiterungsoptionen bei den Planungen zu berücksichtigen. So wurden beispielsweise zwei Tore für die An- und Auslieferung der Waren an der logistisch günstigsten Stelle integriert. Eine Hallenseite sowie die Rückseite sind als schlichte Wand konzipiert, sodass TRIUS dort je nach Bedarf die Fassade aufbrechen und erweitern kann. 

„Wenn es passt, dann passt es und manchmal müssen Entscheidungen halt überdacht werden.“

Hubert Dierselhuis
Geschäftsführer TRIUS Vertrieb GmbH & Co. KG