Das Hasehaus nimmt am Neumarkt eine herausragende Rolle ein. Gestalterisch besticht das Gebäude insbesondere durch seinen Variantenreichtum. Ziel war es, eine ansprechende Einbettung in das architektonisch sehr heterogene Umfeld sicherzustellen. Basis ist ein zweiteiliger Aufbau mit einem siebengeschossigen Kopfgebäude (genannt Haseturm) und dem dahinter liegenden fünfgeschossigen zweiten Gebäudeteil (genannt Hasewall). Die Gebäudeteile sind lediglich in den unteren beiden Etagen und durch eine etwas zurückliegende, holzverkleidete Passage im oberen Bereich verbunden.
So entsteht am Gebäudeübergang ein Einschnitt, der durch die Installation eines sogenannten Vertical Gardens noch einmal ganz besonders akzentuiert wird. Diese vertikale Fassadenbegrünung ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern sie speichert auch Wasser, spart Energie, senkt die Umgebungstemperatur, absorbiert CO² und isoliert das Gebäude, das so beispielhaft für eine ökologisch rücksichtsvolle und nachhaltige Bauweise ist.