Ein modernes Industriegebäude mit der Aufschrift DAVERT auf einer weißen Fassade, neben einem Komplex aus Bürogebäuden und bunten Flaggen, vor einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.

Davert, Ascheberg

Die Natur ins Haus geholt

Der neue Hauptsitz des Naturkostherstellers Davert in Ascheberg zeigt, dass man auch in einem Gewerbegebiet bemerkenswerte optische Highlights setzen kann. Bei diesem Projekt gehen Funktionalität und Ästhetik Hand in Hand. Ziel war es, einen Bogen zwischen der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Davert-Unternehmensphilosophie und der Gebäudeoptik zu schlagen.

Facettenreich in Optik und Funktion.

Erforderlich wurde der Neubau, weil Davert aus dem alten Standort auf einem fast schon idyllisch anmutenden Areal mit einer alten Mühle in Senden-Ottmarsbocholt herausgewachsen war. Dort lag der Bezug zur Natur aufgrund des Erscheinungsbildes auf der Hand. Obwohl die Entscheidung für eine Grundkonstruktion in Stahlbetonbauweise mit einer Thermofassade primär aufgrund betriebswirtschaftlicher Erwägungen zustande kam, wurden der Nachhaltigkeits-Gedanke und die Authentizität, die im Biosektor sehr wichtig ist, nicht aus den Augen verloren.

Besonders sichtbar wird das an der Fassade des Verwaltungsbereiches, der sich im Obergeschoss des östlichen Gebäudeteils befindet. Dieser Bereich wurde komplett in einer Holzrahmenbauweise mit einer Lärchenholzfassade aus Rhombusleisten realisiert. Der Brückenschlag zur Nachhaltigkeit ist an diesem Gebäudeteil aus gestalterischen und auch energetischen Gesichtspunkten genau richtig platziert.

Modernes Gebäude mit braun-weißer Fassade, großen Fenstern und Grünflächen im Vordergrund. Links vom Eingang prangt der Schriftzug DAVERT. Bäume und Pflanzen umgeben den Eingangsbereich.

Masterplan für Wachstum

Der Markt für Naturkost ist ein boomender und hart umkämpfter Markt. Für ein erfolgreiches Bestehen ist eine hohe Effizienz in allen Prozessen gefragt, die durch die bestmögliche Anordnung der Bereiche Produktion, Logistik und Verwaltung maßgeblich unterstützt wird. In dem Davert-Masterplan wurden daher von Anfang an Expansionsmöglichkeiten unter dieser Maxime mitberücksichtigt.

Zu Recht, denn bereits zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des neuen Standortes wurde die erste Erweiterung errichtet. Weitere Neu- und Ausbauten für Produktion, Logistik, Qualitätssicherung sowie die Sohle für das Hochregallager wurden seitdem durch HOFF geplant und schlüsselfertig umgesetzt.

 

Luftaufnahme eines großen Industriegebäudes mit Laderampen, geparkten LKWs, nahegelegenen Parkplätzen mit Autos, Grünflächen und einer Stadt mit Häusern und einem Kirchturm im Hintergrund.
Der Lageplan zeigt einen Komplex mit gekennzeichneten Bereichen für Produktion, Büros, Labore, Parkplätze und Lager, begrenzt durch eine gestrichelte rote Linie. Straßen und umliegende Gebäude sind eingezeichnet, Bäume und Grünflächen umgeben das Gelände.

Augenmerk auf Innenarchitektur

Während in den Logistik- und Produktionsbereichen die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund standen, legte der Bauherr im Verwaltungsbereich ein großes Augenmerk auf die Innenarchitektur. So wurden in den offenen Büroräumen beispielsweise große Holzschiebetüren und Teppichfliesen in Grasoptik eingesetzt. Zudem tragen verschiedene Akustikelemente zu einem angenehmen Arbeitsklima bei.

Ein modernes Großraumbüro mit grünem und grauem Teppich, weißen Wänden, Arbeitsplätzen und Trennwänden mit grünen Strukturpaneelen; große Fenster lassen natürliches Licht herein.
Eine helle, moderne Fabrikhalle mit großen Maschinen, Förderbändern und Säcken voller Rohstoffe. Der Raum ist sauber und ordentlich, mit Metallstegen und Deckenbeleuchtung.

Nachhaltige Technik

Auch im Bereich der installierten Technik liegt der Fokus auf der Nachhaltigkeit: Eine Lüftungsanlage, die mithilfe einer Wärmepumpe betrieben wird, sorgt in sämtlichen Lager- und Produktionsbereichen für die geforderten Temperaturen. Mithilfe von Solarkollektoren wird ein Großteil des gesamten Energiebedarfs selbst produziert.

Diese Lösungen tragen nicht nur dem insgesamt sehr nachhaltigen Davert-Ansatz Rechnung, sondern bringen dem Kunden wirtschaftlich auf lange Sicht viele Vorteile.

„Die Herausforderung besteht vor allem darin, dass während des laufenden Betriebes immer weitere Neubauten entstehen. Spannend und eine Bestätigung unserer Arbeit.“

Bertold Brünen, Bauleiter

VON ANFANG AN …

war die gewünschte Marschrichtung des Bauherrn klar: Flexibilität, Spontanität, Individualität, aber auch Zuverlässigkeit bei Planung und Ausführung sollten die Grundlage der Zusammenarbeit sein.

Moderne Gebäudefassade mit grünem DAVERT-Schild an der Wand und einer Glastür mit demselben Logo. Im Vordergrund sind grüne Pflanzen und Bäume zu sehen, die eine natürliche und umweltfreundliche Atmosphäre vermitteln.